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Anliegerinformationstermin – Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit am Allerwehr Weyhausen

Eine fehlende ökologische Durchgängigkeit an den Allerwehren in Weyhausen ist bereits seit einigen Jahren Teil von Planungen des Aller-Ohre-Ise-Verbandes. Auch vor dem Hintergrund der langanhaltenden Dürre der letzten Jahre und dem Winterhochwasser zum Jahreswechsel erfolgte in der Planung unter dem Aspekt der Bewirtschaftbarkeit und unter ökologischen Gesichtspunkten eine Überprüfung der anstehenden Niedrig- und Hochwasserstände sowie der Wasseraufteilung zwischen Aller und Allerkanal.

Mit dem Erreichen der Genehmigungsreife im Planungsfortschritt wurde nun am 06.02. gemeinsam mit der Gemeinde Weyhausen ein Informationsabend für Anlieger und Interessierte veranstaltet. Vorgestellt wurden die Pläne zum Um- und Neubau der bestehenden Wehranlagen sowie die neu zu errichtenden Anlagen zur Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit. Insbesondere vor dem Hintergrund des letzten Hochwasserereignisses wurde ein besonderes Augenmerk auf die aktuelle Situation sowie die nach Umbau zu erwartenden Wasserspiegel gelegt.

Aus dem Publikum der gut besuchten Veranstaltung kamen entsprechend viele Nachfragen und entwickelte sich eine lebhafte Diskussion. So wurde mit Bedauern aufgenommen, dass ein noch vorhandener Bediensteg am Allerwehr aufgrund seiner Baufälligkeit und aus Sicherheitsgründen ersatzlos entfernt werden wird. Die neuen Anlagen werden hingegen so gebaut, dass eine Querung für Interessierte auch unter dem Aspekt der Verkehrssicherung gefahrlos möglich sein wird.
Auch wird zukünftig vor den Anlagen eine dauerhafte Stauhaltung eingerichtet, aktuell wird der Stau über die Wintermonate zurückgefahren. Dieser Umstand weckte die Sorgen der Anlieger, wie weit die anliegenden Grünländer noch bewirtschaftet werden können. Aus den Berechnungen in den Planungsergebnissen konnte gezeigt werden, dass in Trockenzeiten zwar mit leicht erhöhten Wasserständen zu rechnen ist, die neuen Wehranlagen jedoch leistungsfähiger als die bestehenden geplant wurden und somit keine negativen Auswirkungen auf den Wasserstand bei kleinen und mittleren Hochwassern zu erwarten sind. Einer verbesserten Wasserführung in der Aller wird der Unterhaltungsverband nötigenfalls mit einem erhöhten Unterhaltungsaufwand begegnen müssen.

Im Anschluss an die Veranstaltung und die begleitenden Diskussionen zeigte sich der Aller-Ohre-Ise-Verband zufrieden, dass die geäußerten Bedenken bereits in den Planungen berücksichtigt wurden. Somit soll ein Antrag zur Genehmigung der insgesamt ca. 1,2 Mio. € teuren Baumaßnahme zeitnah gestellt werden. Ein Förderantrag für die Maßnahme wurde durch den Verband beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) bereits gestellt, der Baubeginn könnte unter idealen Bedingungen bei der Genehmigung und Förderung schon Ende 2025 anstehen.

Ausführungsbeispiel für den Umbau des Allerwehres. Bild: Sönnichsen und Weinert

Stadtgebiet Gifhorn

Am 11.05.2023 nahm der Aller-Ohre-Ise-Verband am Leitbildforum des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) im FBZ Grille Teil. Da die Gewässerentwicklung ein Teil der Stadtentwicklung ist, fand die Teilnahme des AOIV regen Anklang und es konnte über Bisheriges, Geplantes und Kommendes Diskutiert werden. Eine hierzu erstellte Maßnahmenkarte des Stadtgebietes mitsamt einigen Erklärungen zu den Grundsätzen der Gewässerentwicklung findet sich unten und im Downloadbereich.

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VERABSCHIEDUNG NACH ÜBER 40 JAHREN BETRIEBSZUGEHÖRIGKEIT

Am 01.04.1981 wurde Herr Axel Herrmann als „Meliorationsarbeiter“ Teil unseres Verbandes, der damals noch Aller-Ohre-Verband-West hieß und im Anglerweg in Gifhorn ansässig war.

Schon unter der Leitung der ehemaligen Geschäftsführer Günther Alisch und Jürgen-Hinrich Kohrs bereicherte er unseren Betrieb und setzte die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen fort, als Silke Westphalen die Geschäftsführung des Verbandes im Jahr 2012 übernahm.

Mitte April 2023 wurde Herr Herrmann nun offiziell in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Der Verband und alle Kolleginnen und Kollegen danken Herrn Herrmann herzlich für die gemeinsamen Jahre und wünschen für die Zukunft alles Gute!

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